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Industriepolitischer Dialog hat sich zum
Impulsgeber für die Kieler Wirtschaft entwickelt

Meldung vom 15. Mai 2019

Landeshauptstadt Kiel – KiWi (Kieler Wirtschaftsförderung)

GEMEINSAME PRESSEMELDUNG

Kiel ist es in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, einen Strukturwandel vom traditionellen Industriestandort zum innovativen Wirtschaftsstandort in den Bereichen Produzierendes Gewerbe und Dienstleistungen zu vollziehen. Einen wichtigen Anteil daran, diesen Wandel zu gestalten und das Produzierende Gewerbe zu stärken, hat der „Industriepolitische Dialog“, der 2015 ins Leben gerufen wurde. Zu den Initiatoren gehörten Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer, die IHK zu Kiel, Vertreter der Gewerkschaften und des Unternehmensverbandes sowie der Kieler Wirtschaftsförderer Werner Kässens.

„Der Industriepolitische Dialog ist zum Impulsgeber für  wirtschaftliche Entwicklungen in Kiel geworden“, sagt Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. „Es hat sich gezeigt, dass Unternehmen es schätzen, wenn sie auf starke und verlässliche Partner am Standort zählen können. Das gibt ihnen Investitions- und Entwicklungssicherheit. Der Industriepolitische Dialog ist damit zu einem harten Faktor unternehmerischen Handelns geworden. Denn gemeinsam ist es uns gelungen, die drei zentralen Handlungsfelder der Kieler Erklärung – die Entwicklung der Infrastruktur und von Gewerbeflächen, die Stärkung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes sowie die Image- und Profilbildung – voranzutreiben.“

Der umfassende Strukturwandel der Landeshauptstadt Kiel in den vergangenen Jahrzehnten vom traditionellen Industriestandort zum innovativen Wirtschaftsstandort ist gelungen. Unternehmen und Investoren aus unterschiedlichen Bereichen investieren in Kiel und der Kiel-Region. Zu den zwei- und dreistelligen Millioneninvestitionen der vergangenen drei Jahre zählen beispielsweise:

Das weltweit führende Bahntechnik-Unternehmen Vossloh produziert Diesellokomotiven in Kiel. Investitionsvolumen mit Investoren vor Ort: rund 40 Millionen Euro.
Der international agierende Technologiekonzern Thales hat seinen Kieler Standort mit dem neuen Marine-Kompetenzzentrum in der Wik gestärkt. Das Investitionsvolumen beträgt zehn Millionen Euro.

Das weltweit operierende biopharmazeutische Unternehmen Ferring hat seinen Standort in Kiel weiter ausgebaut. Vor wenigen Tagen wurde der Grundstein für eine neue Produktionshalle gelegt. Das Investitionsvolumen beträgt rund 40 Millionen Euro. In den letzten vier Jahren wurden darüber hinaus rund 20 Millionen Euro in den Standort an der Förde investiert.

KVP Pharma+Veterinär Produkte GmbH fertigt etwa 50 Prozent aller von Bayer weltweit verkauften Tierarzneimittel in Kiel. Bis 2021 werden insgesamt 92 Millionen Euro am Standort Kiel investiert.

Der Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub hat 20 Millionen Euro  investiert.

Auch der gemeinsame Wirtschaftsraum Kiel-Region ist attraktiv für Investitionen:

Der Traditionshersteller von Wein-, Obst- und Gartenbauscheren „Löwe“ wird Kiel zwar verlassen, hat aber in Flintbek investiert und profitiert damit weiter von den Stärken der Kiel-Region.

Hell Gravure, weltweit führender Hersteller von Maschinen für Tiefdruckunternehmen bleibt im gemeinsamen Wirtschaftsraum. Der Neubau ist in Schwentinental beabsichtigt.

Interkommunales Gewerbegebiet Kiel und Melsdorf: 15 Grundstücke für Unternehmen aus der Region sind bereits verkauft oder verbindlich reserviert (55 Millionen Euro durch 9 der 15 Unternehmen, geplante Summe am Ende ca. 70 Millionen Euro).

Darüber hinaus setzt sich der Industriepolitische Dialog lautstark für die Förderung der Industrieflächen Friedrichsort und das MFG5-Gelände durch das Land ein. Die IPD-Partner haben sich  zum Erhalt des Kieler Flughafens positioniert. Und schließlich ist die enge Kooperation bei Konferenzen zu Zukunftsthemen der Industrie zu erwähnen.

Werner Kässens ergänzt: „Dieser einmalige Verbund für die Industrie wird sich auch weiterhin für Gewerbeflächen einsetzen. Zukunftsweisend wird zudem der Fokus auf die Kooperation mit den Hoch- und Berufsschulen sein. In Kiel bleibt die maritime und Bahntechnikindustrie eine Schlüsselbranche.“
 

 

Pressemeldung 370/15. Mai 2019/kg

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